Biomaterialbank

Die CIO Biobank: Angewandte Tumorforschung durch vernetzte Kompetenz.

Die medizinische Forschung ist eine Teamarbeit. Wir können erfolgreich und wettbewerbsfähig bleiben, wenn wir Kooperationen aufbauen und die erhobenen Daten unserer Forschung durch Zusammenarbeit verknüpfen und verarbeiten. Hierzu bietet die CIO Biobank die besten Möglichkeiten.

Die zentrale Biomaterialbank ist in Köln und Bonn am Institut für Pathologie angesiedelt und wird an beiden Standorten durch die jeweiligen Institute für Pathologie betreut. Hier werden Blut- und Gewebeproben gesammelt, um Ursachen und pathophysiologische Mechanismen der Entstehung verschiedener Tumorerkrankungen zu erforschen. Je mehr zusätzliche Informationen über den klinischen Verlauf der Erkrankung oder spezieller Laborparameter existieren, umso aussagekräftigere Ergebnisse können erzielt werden. Zukünftige Fragestellungen und neu etablierte Labormethoden können ohne zeitaufwändiges neues Sammeln von Material umgesetzt werden.

Die Forschung in der Ära der personalisierten Medizin ist und bleibt gewebebasiert; aus diesem Grund ist die fachgerechte Lagerung und präzise Verarbeitung der humanen Gewebeproben eine Grundvoraussetzung für „good research practice“.

Die CIO Biobank sammelt und lagert Blut- und Gewebeproben von den Patienten, die in der Uniklinik Köln und in den kooperierenden Kliniken behandelt werden (dafür ist eine widerrufbare Einwilligung des Patienten Voraussetzung).

Unsere Biobank arbeitet entsprechend nationaler und internationaler Standards und hat bereits eine Akkreditierung (nach DIN EN ISO/IEC 17020:2004). Wir arbeiten mit standardisierten Ablaufprotokollen (SOP) und stellen durch mehrere Kontrollpunkte die fachgerechte Sicherheit unserer Proben dar.

Unser Ziel ist, dass wissenschaftliche Arbeitsgruppen der Uniklinik Köln die Biomaterialbank als Plattform für Kooperationen nutzen. Wir bieten dazu eine projektbezogene Betreuung, Hilfe bei Zusammenstellung eines Patientenkollektivs und das Heraussuchen von geeignetem Gewebe für Ihre Fragestellung. Des Weiteren werden Follow-up-Daten von Patienten verschlüsselt (pseudonymisiert) gesammelt.

Bezüglich der Probenanalyse, besteht die Möglichkeit durch Tissue Microarray die Kosten und den Arbeitsaufwand deutlich zu reduzieren und mit wertvollen Gewebeproben sparsam umzugehen.

Unser Team unterstützt auch Ihre Antragsstellung und sichert bei Genehmigung die Verarbeitung des Materials; es ist lediglich eine vorherige Absprache mit der Gewebebankleitung erforderlich.

Darüber hinaus können Sie sich bei kleinen Initiativprojekten an uns wenden, wenn Sie neue Antikörper oder andere Biomarker testen möchten.

Eine gut funktionierende Gewebebank zeichnet sich durch enge Kooperationen und dadurch entstandene wissenschaftliche Arbeiten aus. Aus diesem Grund möchten wir mit den anderen Biobanken Netzwerke bilden, damit Sie auch Gewebeproben von anderen Standorten bekommen könnten oder bei seltenen Erkrankungen die Daten zusammengeführt werden können.

Für die Antragsstellung laden Sie bitte das Antragsformular herunter und schicken oder faxen Sie Ihr Forschungsvorhaben, Ihre Gewebewünsche und das ausgefüllte Formular an die CIO Biobank. Darüber hinaus wird von der Ethikkommission für das Ethikvotum eine Zustimmung des Biobank-Gatekeepers gefordert. Wir werden uns dann schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Biobank der Universität zu Köln auf der Webseite des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO)

Antragsformular

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