Zertifizierungen als Gütesiegel

Die Uniklinik Köln ist gesetzlich zu einem Qualitätsmanagementsystem verpflichtet. Qualitätsmanagement führt dazu, dass Abläufe reibungslos funktionieren, deren Qualität kontinuierlich verbessert werden kann, damit Patienten und Beschäftigte zufrieden sind. Eine Zertifizierung beruht derzeit noch auf freiwilliger Basis.

Die Ansprüche der Verbraucher an die Qualität von Leistungen im Gesundheitswesen steigen fortwährend an. Damit Sie sich über unsere diagnostischen und therapeutischen Leistungen orientieren können, haben wir ausgewählte Verfahren und Leistungen von unabhängigen Zertifizierungsstellen bewerten lassen.

Ein wesentliches Instrument zur Qualitätskontrolle ist das im Institut für Pathologie implementierte Qualitätsmanagementsystem, das sich an den Anforderungen der internationalen Norm der DIN EN ISO/IEC 17020:2012 orientiert und auch die nach ISO 9001:2000 geforderten Kriterien beinhaltet.

Seit 2007 ist das Institut akkreditiert. Im Mai 2012 erfolgte die erste, erfolgreiche Reakkreditierung. Durch das IAF-ILAC-ISO-Kommuniqué von September 2013 wird bestätigt dass alle nach DIN EN ISO/IEC 17020:2012 akkreditierten Inspektionsstellen, die relevanten Anforderungen der ISO 9001 erfüllen.

Unter der Regie eines seit Jahren erfolgreich, erprobten Qualitätsmanagementteams unter Einbeziehung aller Mitarbeiter der verschiedenen Abteilungen, wurde ein  Qualitätsmangementhandbuch erstellt. Dieses stellt die Organisationsstruktur transparent dar und beschreibt detailliert alle Abläufe und Verfahren des Leistungsspektrums. Durch jährliche, interne und externe Audits, sowie Begehungen durch MitarbeiterInnen der verschieden Organzentren wird sichergestellt, dass Qualität und Effizienz der Abläufe sowie Verfahren überprüft sowie Verbesserungspotentiale schnell erkannt und zeitnah umgesetzt werden. Die aktive Pflege und Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems wird von allen MitarbeiterInnen unterstützt. Hier zeigt sich wie gut das Qualitätsmanagementsystem im Institut gelebt und umgesetzt wird.

Ein Ziel des Qualitätsmanagementsystem ist es, neue Methoden für die Diagnostik zu validieren und zu etablieren. Bundesweit ist es hier im Jahr 2013 gelungen als erstes Institut das molekularpathologische Verfahren der "Parallelsequenzierung (NGS)" in das Qualitätsmangementhandbuch einzupflegen und von der DAkkS (Deutsche Akkreditierungs GmbH) begutachten zu lassen.

Die verantwortlichen Qualitätsmanagementbeauftragten sind

Gabriele Anklam
Prof. Dr. Uta Drebber
Monika Paape
Patricia Röttjer

Akkreditierte Referenzpathologie

DAkkS Deutsche Akkreditierungsstelle D-IS-13253-01-00

Die Akkreditierung der Deutschen Akkreditierungsstelle belegt, dass unsere Klinik für Pathologie die international anerkannten Qualitätsstandards für Prüf- und Kalibrierungsbüros erfüllt. Diese umfassen besondere Anforderungen an den Betrieb und die Effektivität des Qualitätsmanagementsystems, die Prüfmethoden, die Qualität der Geräte, die Kompetenz der Mitarbeiter sowie den hohen Maßstab bei der Erstellung von Prüfberichten und Kalibrierscheinen.

Akkreditierungsurkunde

Centrum für Integriere Onkologie Köln Bonn

Das CIO Köln Bonn wurde 2007 als eines der ersten Onkologischen Spitzenzentren zertifiziert. Diese Auszeichnung der Deutschen Krebshilfe (DKH) belegt, dass sich die Versorgung stets an den individuellen Bedürfnissen des Patienten ausrichtet und eine psychoonkologische Betreuung einschließt. Neben der medizinischen Betreuung stellt die Forschung und Lehre einen weiteren Schwerpunkt von Onkologischen Spitzenzentren dar. Die fachlichen Anforderungen zertifizierter Zentren werden jährlich qualitativ und quantitativ überprüft. 

Das Institut für Pathologie ist Mitglied im CIO Köln.

Onkologisches Zentrum

Die Uniklinik Köln ist durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) als Onkologisches Zentrum ausgezeichnet. Das Zertifikat bescheinigt, dass die Uniklinik im Centrum für Integrierte Onkologie Köln Bonn am Standort Köln die hohen Anforderungen an die Versorgung onkologischer Patienten erfüllt. Die fachlichen Anforderungen müssen in zertifizierten Zentren jährlich nachgewiesen werden.

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